Die EU hat das Antragsfenster für den Call „Advanced Local Digital Twins using AI for Early Warning and Preparedness (IA)“ unter Horizon geöffnet.

Ziel der Ausschreibung ist die Entwicklung KI-gestützter Modelle zur besseren Vorhersage, Simulation und Minderung von Hochwasserrisiken, um  Bürger durch proaktive Entscheidungsfindung und wirksames Katastrophenmanagement zu schützen. Kernanwendung sind Lokale Digitale Zwillinge, die Hochwasserszenarien, Risikogebiete und potenzielle Schäden realitätsnah abbilden.

Die Projekte sollen flexible KI-Algorithmen mit hydrologischen, hydraulischen sowie Klima- und Wettermodellen kombinieren und vielfältige Daten (Gelände, Bebauung, Boden, Infrastruktur, Echtzeit-Wetterdaten) integrieren. Erwartet werden verbesserte Hochwasservorhersagen, gebäudescharfe Schadensmodelle, interaktive Werkzeuge für Stadtplanung und Risikomanagement sowie die Bewertung von Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen.

Ein starker Fokus liegt auf Forschung und dem praktischen Einsatz in realen Umgebungen. Bevorzugt werden ressourcenschonende, lokale KI-Ansätze. Die Ergebnisse sollen modular, offen zugänglich (Open Source) und international übertragbar sein.

Eine Teilnahme am Förderaufruf muss im Konsortium mit mindestens 3 Partnern aus 3 Ländern erfolgen. Auf der Website des EU Funding & Tenders Portal können Sie Partnerbeschreibungen abgeben und einsehen.

Antragsfrist ist der 15. April 2026 um 17:00 Uhr.

 

Weitere Informationen zum Call finden Sie hier.

Grundlage des Aufrufs ist das Working Programme zu Horizon für die Jahre 2026/2027.